APD/A in Hermes/Marktleugast

Trotz Temperaturen von über 30 Grad ein wirklich sehr gelungenes Wochenende. Mein Dank als Sonderleitung gilt vor allem Richterin Dorothea Böhmer für ihr sehr faires Richten und ihr Durchhaltevermögen! Darüber hinaus ein großes Dankeschön an meine Helfer RitaPannek, Heike Witzgall, Lidy Udo, Jutta Scheibel und Rosa Ulbrich für eure Hilfe und die – teilweise kurzfristige – Einsatzbereitschaft. Ihr seid klasse! Ebenfalls Danke an Carolin Blank für die gute Zusammenarbeit im Vorfeld!

Herzlichen Glückwunsch an alle Erfolgreichen, vor allem an die Suchensieger Heike Witzgall mit Willi und Andrea Zoller mit Franklin! Und allen nicht so Erfolgreichen: Beim nächsten Mal klappt’s bestimmt!

Eure Sonderleiterin Kerstin Feulner

Die glückliche Suchensiegerin von Freitag:
Heike Witzgall mit ???

Die glückliche Suchensiegerin von Samstag:
Andrea Zoller mit Gundog’s Choice Franklin

Ich war bereits am Freitag aus Berlin angereist, um den Tag der Prüfung nicht zu früh zu beginnen. Dieser begann aber schon vor dem Läuten des Weckers…. Mit Vorfreude und leichter Aufregung starteten wir die Fahrt nach Ködnitz zur Dummyprüfung. Je mehr wir uns dem Treffpunkt näherten, um so mehr steigerte sich auch meine Aufregung und ich war froh, dass ich nicht alleine antreten musste, sondern meine Freundin Carolin an meiner Seite zu wissen, die ebenfalls mit ihrer Tuula startete. Nach der Begrüßung der Sonderleitung und Anmeldung der einzelnen Teams, ging es auch gleich im Konvoi ins Prüfungsgelände. Dort begrüßte uns die Richterin Dorothea Böhmer, die sehr viel Ruhe ausstrahlte. Es gab eine kurze Erklärung über den Ablauf der Prüfung und dann ging es auch schon los.

Mo und ich hatten die Startnummer 7. Genug Zeit um vor jeder Aufgabe nochmal in mich zu gehen. Team 6 war an der Reihe und meine Aufregung hatte mich komplett im Griff. Dann waren wir an der Reihe und machten uns auf den Weg zur Verlorensuche.

Mo (Heather Blazing Adalicia Mo) in action

Während ich mit weichen Knien am Waldrand stand, suchte Mo zielsicher wie im Training und brachte eins nach dem anderen zu mir.
Die Richterin war zufrieden und mir viel ein Stein vom Herzen (vorerst 😉 ). Zurück zur Wartezone, wo wir kulinarisch verwöhnt wurden und uns mit den anderen Startern austauschen konnten.

Schon nach kurzer Zeit folgte Aufgabe 2 – Landmarkierung. Je näher wir an die Reihe kamen, steigerte sich auch bei mir wieder die Aufregung. Als dann der Schuss und Dummy fiel und ich Mo schicken durfte, passierte das, womit ich niemals gerechnet hatte. Mo kam ohne Dummy zurück und wir kassierten eine Null. Das war’s für uns. Wir waren raus. Nachdem ich diesen Schock erstmal verarbeitet habe, beschloss ich die restlichen Aufgaben auch zu durchlaufen, als Training mit Prüfungssituation für mich.

Nachdem es nun nichts mehr zu verlieren gab, liefen die restlichen Aufgaben (Appell und Wassermarkierung) wie von selbst… nach der Wassermarkierung dachte ich: Geschafft, wenn da nicht die Null wäre….Im Suchenlokal „Zum Rangabauer“, genossen wir die lecker zubereiteten Speisen aus Zutaten von regional ansässigen Landwirten und Jägern. Schon nach unserer Null überredeten mich meine Freunde, dass ich die Chance ergreifen und am nächsten Tag gleich nochmal starten sollte, wenn denn noch Plätze frei wären und die Richterin einverstanden wäre….. Und tatsächlich, ich konnte mein Glück kaum fassen, hatte ich die Möglichkeit nachzumelden. Nun ging es mir bedeutend besser und wir feierten den zweiten Platz von Carolin und Tuula, die als 1 von 3 Teams diese Prüfung mit einem sehr gut bestanden haben! 

Am Sonntag Morgen startete ich nun alleine mit Mo Richtung Ködnitz. Der Ablauf war wie am Vortag, nur mit weniger Startern in der A, dazu kamen die Starter der F. Da mir einige Leute mittlerweile vertraut waren, hielt sich auch meine Aufregung in Grenzen. Bis auf die Landmarkierung und den Appell, war alles wie am Samstag. Relativ entspannt traten wir die Verlorensuche an. Mo arbeitete sehr gut. Als sie wieder angeleint und somit die Aufgabe für beendet war, jubelten im Hintergrund die Mitstreiter, Sonderleitung und Helfer. Da sind auch bei mir die letzten Ängste und Aufregungen gewichen! So arbeiteten wir uns von Aufgabe zu Aufgabe.

Am Ende des Tages bestanden wir überglücklich die Prüfung mit 73 Punkte und einem “ sehr gut“. Und als wenn das nicht schon genug wäre, wurden wir auch noch „Suchensieger „! Unglaublich, bekomme beim Schreiben noch Freudentränen in den Augen.

Ich möchte mich recht herzlich bei der Sonderleiterin Jutta Scheibel und bei Kerstin Feulner bedanken, für die Organisation dieser Prüfung, für die leckere Versorgung im Gelände und für die moralische Unterstützung. Das war einfach toll. Außerdem ein großes Dankeschön an Richterin Dorothea Böhmer, für’s faire Richten und an Schützen und Werfer an beiden Tagen. Wir kommen gerne wieder, in das tolle Revier von Heike Witzgall, vielen Dank auch hierfür. Es ist einfach toll bei Dir!  

Bianca Jodeit mit Heather Blazing Adalicia Mo

Am 16. November machten Fae und ich uns schon um 3.30 Uhr auf den Weg nach Ködnitz  zur Dummy A Prüfung. Nach 3 Stunden Fahrt waren wir dann am Ziel angekommen und ich konnte die Nervösität durch einen Spaziergang mit meinen beiden Hunden etwas runterfahren . Gegen 7.45 Uhr traf ich beim dem Treffpunkt ein. Hier warteten bereits schon einige Teilnehmer. Als Sonderleiterin begrüsste uns dann Jutta Scheibel und Dorothea Böhmer als Richterin. Bei der Startnummernvergabe erhielten wir die Nummer 12. Als erstes wurde mit der Suche gestartet welche wir sehr gut meisterten. Danach ging es dann mit der Markierung und dem Apell weiter. Während der Prüfung  wurden wir  mit hervorragender Nervennahrung verköstigt und die Stimmung zwischen den Teilnehmern war sehr gut…man hatte das Gefühl als ob man sich schon seit Ewigkeiten kennt. Nach den drei Prüfungsfächern fuhren wir dann ans Wasser…und auch hier meisterten wir die Aufgabe sehr gut…

Vielen Dank an die Richterin Dorothea Böhmer und an Jutta Scheibel als Sonderleiterin. Herzlichen Glückwunsch auch an alle Gespanne die bestanden haben .

Über den Suchensieg habe ich mich wahnsinnig gefreut.  Ich bin sehr stolz auf meine kleine arbeitsfreudige Flitzemaus Beside me charming Fae.

Jessica Horn mit Beside me charming Fae

ein Ausbilderseminar mit Anja Fiedler

9. Nov. 2019: Wir, d.h. Simone Badeschneider und ich, haben keine Mühen gescheut und uns auf den weiten Weg Richtung Düsseldorf gemacht… um uns?… Richtig! Fortzubilden! Mit im Gepäck, Campino, der 5-jährige braune Labrador, der es manchmal faustdick hinter den Ohren hat.

Auf der nicht enden wollenden Fahrt, stellten wir uns immer wieder die Frage, ob das für den nächsten Tag angekündigte Tagesseminar (bei dieser weiten Fahrt) überhaupt unsere Erwarten erfüllen könne.

Wir wurden eines Besseren belehrt. Nach einem tollen Abend in einem argentinischen Steakhaus ging es am nächsten Tag auch gleich los.

Campino bei der Praxisübung! Mit pinken Mädchengeschirr konnte das nur klappen 🙂

Vortragende: Anja Fiedler – Hier ein paar Worte und Gedanken über den Inhalt ihres Seminars:

Sind wir Menschen mit unseren jagdlich motivierten Hunden in Feld, Wald und Flur unterwegs, ist es höchst wahrscheinlich, dass unser Vierbeiner dort auf Auslöser angeborenen Jagdverhaltens trifft oder das Hundegehirn Vorboten von Hase, Fasan & Co. wiedererkennt. Hecken, Dickungen, Wiesen, Getreideschläge und dergleichen aktivieren Erkundungsverhalten, je nach Jagdhundetyp mehr oder weniger flächendeckend. Sichtig oder geruchlich wahrgenommenes Wild aktiviert Hetzen bzw. das Ausarbeiten von Fährten, Spuren und Geläufen. Wird nun in der Hundewelt tatsächlich ein Hase eruiert und Verfolgen aktiviert, sollte der Mensch unterbrechend eingreifen – Abrufen wäre eine Möglichkeit. Das Signal aus der Menschenwelt landet in der Hundewelt, einer Welt in der es vor „wilden“ Reizbündeln nur so wimmelt. Wild kann hör-, riech- und/oder sichtbar sein. – All das landet über verschiedene Reizleitungen im Hundegehirn. Was könnte passieren? Die Hatz wird fortgesetzt, der Hund bleibt stehen oder kommt er zurück? Für das Verhalten, welches wir von außen beobachten können, gibt es im Inneren des Hundes eine Entscheidungsgrundlage: Die Motivation!

Motivation entscheidet über das aktuell gezeigte Verhalten.

Wie nun können wir auf die Motivation des Hundes Einfluss nehmen, das Umswitchen von der Hunde- in die Menschenwelt begünstigen?

Mit dieser Frage und den möglichen Antworten beschäftigten wir uns den ganzen Tag. Erst in einem Theorie- und dann in einem Praxisteil.

Eng verzahnt mit Motivation ist Aufmerksamkeit. Das Gehirn selektiert Aufmerksamkeitserreger nach der aktuellen Motivations- und Bedürfnislage. Unwichtiges wird aussortiert!

Doch wie erlangt man diese Aufmerksamkeit? Unter Anleitung von Anja Fiedler ging Simone mit ihrem Campino mit bestimmten Übungen diesen Antworten nach… und? Campino, mit seinen manchmal sehr kreativen, eigenen Vorstellungen zeigte sich als Musterschüler! Wow! Was für ein Erfolg!

Ein Bericht von Rita Pannek

Ganz unter dem Motto „Dummyprüfung – Wer hat Lust auf eine Generalprobe? “ trafen sich am Samstag 9 Hundegespanne in Ködnitz im Jagdrevier von Heike Witzgall, um ihre Trainingsergebnisse zu testen.
Bei schönstem Herbstwetter… in einem tollen Revier… durften alle Teilnehmer Prüfungsluft schnuppern und alle 4 Fächer ausprobieren. Eine Einkehr zum Bio-Wirtshof zum Rangabauern rundete die Sache perfekt ab. Zum Schluss hatten es fast alle Teilnehmer irgendwie geschafft 🙂

Liebe Teilnehmer…

mir hat der Tag suuuper Spaß gemacht. Auch wenn der ein oder andere Teilnehmer noch die ein oder andere Baustelle hat, wünsche ich euch für eure „echte“ Prüfung viel Glück und Gelassenheit! Aber vor allem viel Spaß mit euren Hunden!

Ganz lieben Dank an die Gastgeberin Heike und tausend Dank an meine Helfer Werner und Reinhold

Eure Rita

Ganz unter diesem Motto haben am 20.07.2019 drei engagierte Flat-Züchterinnen Heike Witzgall, Carolin Blank und Michaela Seidl einen inoffiziellen Trainingsworkingtest „am Ranga“ organisiert. Die vierbeinigen Teilnehmer: Flat-Coated Retriever! …fast alle aus ihren eigenen Kenneln: Cuiviénen Flat-Coated Retriever, Flat-Coated Retriever of Firien Wood und Micava Flat-Coated Retriever! Sogar aus Holland kamen Teilnehmer! – Was für ein tolles Event!

5 Stationen bei 5 Richtern in einem wunderbaren Revier galt es zu absolvieren. Selbst an ein Catering wurde gedacht und am Ende gab es tolle Preise für alle Teilnehmer!

Vielen lieben Dank an die Züchterinnen. Es war ein liebevoll organisierter kleiner WT, an dem ich mal als „Richterin“ schnuppern und die Flats wieder ein bisschen mehr kennenlernen durfte.

Ich bin begeistert über das tolle Engagement!

Eure Rita

Dieses Jahr war ich auf der nationalen und internationalen Ausstellung in Nürnberg nicht nur als Aussteller sondern auch als Helfer unterwegs.

Für den Samstag hatte ich mich als Helfer zur Verfügung gestellt. Das war eine ganz neue Erfahrung, auch mal auf einer nat./internat. Ausstellung zu helfen. Unglaublich wie viel Arbeit es schon Wochen vor aber auch während und nach so einer Veranstaltung zu erledigen gibt. Aber mit solch einem guten Team hat es auch wirklich richtig viel Spaß gemacht. Und unsere Jutta Scheibel (1. Vorstand) als Sonderleiterin hat das super gemeistert, obwohl sie nicht mal genug Zeit hatte, ihren Geburtstag in Ruhe zu feiern.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich mal als Helfer zur Verfügung zu stellen. Das sind ganz andere Erfahrungen, die es von der anderen Seite des Richtertisches zu sammeln gibt.

Am Sonntag hab ich dann selbst ausgestellt und die letzte erforderliche Anwartschaft für den VDH-Champion und des Reserve-Cacib bekommen. Das hat natürlich das Wochenende für mich noch abgerundet.

Alles in allem kann man sagen, dass dieses Jahr die Ausstellung in Nürnberg eine absolut runde Sache war. Toll organisiert von unserer Sonderleiterin, einem tollen Team, zwei sehr netten und fairen Richtern und sehr flexiblen Ausstellern, die zur Not auch mal als Helfer eingesprungen sind.

Mir hat es viel Spaß gemacht und ich freu mich auf das nächste Mal.

Eure Kerstin
Kerstin Feulner mit „Lenny“ (Flat Fellows Keep Moving Forward) 

Flat Fellows Keep Moving Forward

Aufgrund der enormen Hitze trafen wir uns bereits um 7 Uhr am sehr schönen Trainingsgelände in Pegnitz mit insgesamt sechs Hunden und deren Führer/innen. Die Sonderleitung Daniela Fuchs sowie die 1. Vorsitzende der BZG Oberfranken Jutta Scheibel begrüßten uns sehr freundlich und locker. Anschließend wurde uns der perfekt geplante Tagesablauf erklärt. Um wegen der gemeldeten hohen Temperaturen keine Zeit zu verlieren, begann die Wesensrichterin Frau Brigitte Weber sogleich damit, gemeinsam mit uns den Parcours aufzubauen und uns die einzelnen Situationen bzw. Stationen zu erklären. Frau Weber gestaltete den ersten Teil der Prüfung – das Auslesen des Chips sowie die Befragung der Hundeführer/innen zum Lebenslauf des Hundes – in angenehmer Weise. Anschließend folgten ein Spaziergang mit Richtungswechsel, das Spielen fremder Personen mit dem Hund, eine simulierte Fußgängerzone sowie die Kreisprobe (der Hund musste ein bedrängendes Gefühl aushalten). Zu den weiteren Bestandteilen der Prüfung gehörten das freudige Apportieren von Bällen durch den Hund, ein Zerrspiel mit einem dicken Seil, die Schussprobe (drei Schüsse) und ein Parcours mit optischen sowie akustischen Reizen. Zum Schluss erschien ein Gespenst (verkleidete Helferin), welches die Hunde erneut herausforderte. Trotz der Nervosität mancher Hundebesitzer/innen haben fünf Hunde den Wesenstest erfolgreich bestanden. Im Anschluss wurde der Grill durch den Gastgeber der „Hundefreunde Pegnitz“ angeheizt und wir ließen uns in entspannter Stimmung die fränkischen Köstlichkeiten schmecken. Vielen Dank nochmals an alle Beteiligten für die Arbeit und die angenehme Atmosphäre an diesem Vormittag.

Bericht: Paul Piringer mit Active Ben Duck Diver

Helferlein Wesenstest

Der Vorstand hat sich fortgebildet!

Die glücklichen Teilnehmer:
Von links nach rechts: Kerstin Feulner, Jutta Scheibel, Daniela Fuchs, Rita Pannek

Am 27.04.2019 pünktlich um 10 Uhr war unsere gesamte kleine Vorstandsschaft der BZG zu einem Ausbilderseminar für Ausbilder und Interessierte in der netten Bergwirtschaft auf dem Mariahilfberg in Amberg geladen! Referent: Peter Hilpert!
Es war ein interessanter Austausch mit anschließender Prüfung. Am Ende haben alle Teilnehmer bestanden und erhielten ihre Urkunde über die bestandene Sachkundeprüfung im DRC. Herzlichen Glückwunsch!